33/19-01

Zimmerbrand

Lage:
Mehrere Anrufer meldeten über den europaweiten Notruf 112 einen Wohnungsbrand. Gezielte Nachfragen der Leitstellendisponenten ergaben, dass dichter, dunkler Rauch aus einer Wohnung kommt und noch Personen im Gebäude sind. Sofort alarmierte der Disponent der Integrierten Leitstelle zwei Löschzuge und Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr sowie Einheiten der freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes.

Maßnahmen:
Der Löschzug der Feuerwache 4 und die Freiwillige Feuerwehr Zazenhausen trafen fast zeitgleich an der Einsatzstelle ein, 5 bis 6 Minuten nach der Alarmierung. Dadurch konnte die Feuerwehr Brandbekämpfung und Absuchen des Gebäudes sofort parallel mit mehreren Trupps einleiten. Anwohner berichteten der Feuerwehr, sie hätten einen lauten Knall gehört, woraufhin Rauch aus der Wohnung im Erdgeschoss drang.
Im Wissen, dass in der betreffenden Wohnung eine mehrköpfige Familie wohnt, trat ein Nachbar vor Eintreffen der Feuerwehr die Wohnungseingangstür ein, da er dachte, die Familie sei noch in der Brandwohnung. In der Wohnung befand sich bei Brandausbruch jedoch glücklicherweise nur eine Person, welche sich leicht verletzt selbstständig in Sicherheit bringen konnte. Der Treppenraum war nur geringfügig verraucht, so dass andere Hausbewohner das Gebäude über die Treppe verlassen konnten.
Die über Treppenhaus und Außenseite des Gebäudes sehr schnell eingeleiteten Löschmaßnahmen der Feuerwehr begrenzten das Feuer auf das Zimmer, in dem der Brand ausgebrochen war. Die Nachlösch- und Lüftungsarbeiten zogen sich noch über eine Stunde hin. Ein Wellensittich konnte leider nur noch tot geborgen werden.
Der Rettungsdienst sichtete alle Personen aus dem Gebäude. Bei vier Personen bestand die Gefahr einer Rauchgasvergiftung, der Rettungsdienst transportierte sie in Stuttgarter Krankenhäuser. Die Feuerwehr brachte andere Hausbewohner, die teilweise ohne Jacke oder Mantel aus dem Haus geflüchtet waren, vorübergehend in ihren Fahrzeugen unter.
Die Feuerwehr kontrollierte abschließend alle Wohnungen mit speziellen Messgeräten. Bis auf die unbewohnbare Brandwohnung konnten alle Hausbewohner in ihre Wohnungen zurück.
Die Feuerwehr sicherte die Brandwohnung und übergab die Einsatzstelle dann an die Polizei. Die Brandursache wird die Kriminalpolizei ermitteln.

Brennende Markise

In einem Geschäftsgebäude in Stuttgart-Zuffenhausen brannte eine Markise. Die Markise wurde mittels Schnellangriff abgelöscht. Der Innenbereich und die Fassade wurden mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Hochwassereinsätze

07.06.2018, 19:38 Uhr
Starkregen / Gewitter, gesammtes Stadtgebiet
Am Donnerstagabend zog ein schweres Gewitter über das Stadtgebiet Stuttgart. Die Feuerwehr arbeitete mehrere hundert Einsätze ab. Es entstand ein hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 19.38 Uhr warnte der Deutsche Wetterdienst vor heftigem Unwetter. Als dieses über die Landeshauptstadt zog, sorgte es für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Besonders hart traf es den Stuttgarter Norden. Die Wassermassen spülten hier mehrere Pkw weg. In einer Unterführung mussten sich mehrere Personen auf die Dächer ihrer im Wasser stehenden Fahrzeuge retten.
Derzeit leistet die Feuerwehr an mehreren hundert Einsatzstellen Hilfe. Die Maßnahmen werden vom Führungsstab koordiniert. Die Einsatzdauer ist noch nicht abzusehen.

Kräfte Berufsfeuerwehr:
Amtsleiter
Führungsstab
Einsatzführungsdienst
Feuerwachen

Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Alle 24 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr

Kräfte Rettungsdienst:
Dienstfreies Personal ILS

Eingesetzte Geräte:
Tauchpumpen, Fahrzeugpumpen, Wasserstaubgutsauger, Schläuche