Lkw kollidiert mit Stadtbahn – ein Verletzter

Stuttgart-Feuerbach – Ein Lkw-Fahrer hat am Mittwoch einen Unfall in der Heilbronner Straße verursacht, als er offenbar verbotswidrig abbog und anschließend mit einer Stadtbahn zusammenstieß. Der 40-Jährige war laut Polizeiangaben gegen 14.30 Uhr mit seinem Lastwagen auf der Heilbronner Straße in Richtung Friedrichswahl unterwegs.

Auf Höhe der Abzweigung Bundesstraße 10/ 27 soll er auf die linke Spur in Richtung Zuffenhausen gewechselt sein. Anschließend wollte er – offenbar verbotswidrig – im Kreuzungsbereich nach links über die Bahngleise abbiegen. Es kam zur Kollision mit einer parallel in Richtung Zuffenhausen fahrenden Stadtbahn der Linie U7. Der Lkw-Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Rettungskräfte brachten ihn nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus. In der Stadtbahn verletzte sich niemand.

Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Der Stadtbahnverkehr war aufgrund der Bergung des Lastwagens, der sich im Gleisbett festgefahren hatte, gesperrt. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 0711/89904100 zu melden.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Unfall zwischen U-Bahn und PKW

Ein Golf und eine Stadtbahn der Linie U15 kollidieren am Montagabend bei der Haltestelle Friedrichswahl. Glücklicherweise wird niemand verletzt, es entsteht allerdings enormer Sachschaden.

Stuttgart-Zuffenhausen – Bei einem Unfall zwischen einem Golf und einer Stadtbahn ist am Montagabend an der Haltestelle Friedrichswahl in Stuttgart-Zuffenhausen ein Schaden entstanden, der ersten Schätzungen zufolge im sechsstelligen Bereich liegen könnte.

Wie ein Sprecher der Stuttgarter Polizei berichtet, war die Stadtbahn der Linie U15 kurz vor 20 Uhr in Fahrtrichtung Pragsattel unterwegs, als es im Bereich der Haltestelle Friedrichswahl zur Kollision mit dem Golf kam. Dabei wurden sowohl das Auto als auch der Zug stark beschädigt. Glücklicherweise wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand verletzt.

Brand in einem Mehrfamilienhaus

Lage:
Um 7:42 Uhr meldete eine Anruferin einen Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Die Bewohnerin sei nicht auffindbar. Die Integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin entsprechende Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte um 7:48 Uhr drang Rauch aus einem Fenster im dritten Obergeschoss eines sechsgeschossigen Mehrfamilienhauses. Auf dem Balkon der Brandwohnung stand eine Frau und rief um Hilfe.

Maßnahmen:
Die Feuerwehr leitete sofort die Rettung über eine tragbare Leiter ein. Die schwer verletzte Person wurde dem Rettungsdienst übergeben. Parallel wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Als der erste Trupp unter Atemschutz mit einem Löschrohr in die Wohnung eindrang, kam es zu einer Rauchgasdurchzündung. Glücklicherweise wurde hierdurch niemand verletzt.
Aus dem fünften Obergeschoss wurden zwei Personen mit Brandfluchthauben über den Treppenraum und eine weitere Person vom Dach über eine Drehleiter gerettet.
Mit insgesamt drei Löschrohren wurde das Feuer gelöscht. Aufgrund der Menge der in der Wohnung gelagerten Gegenstände mussten im Nachgang noch diverse Glutnester abgelöscht werden. Diese Arbeiten dauern aktuell (13:06 Uhr) noch an.
Das Gebäude wurde mit Hochleistungslüftern vom Brandrauch befreit und alle Wohnungen im Gebäude auf Rauch- und Wasserschäden kontrolliert. Das Löschwasser wurde mit Wassersaugern aufgenommen. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Im Verlauf des Einsatzes meldeten noch zwei Anwohner medizinische Notfälle in der Nähe der Einsatzstelle. Beide Patienten wurden von den vor Ort befindlichen Kräften des Rettungsdienstes versorgt.

Personenschaden:
Eine schwer verletzte Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Sachschaden:
Wird noch ermittelt.

Kräfte Berufsfeuerwehr:
Direktionsdienst
Inspektionsdienst
3 Löschzüge der Feuerwachen 4, 3 und 1
1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz
1 Gerätewagen Atemschutz-Messtechnik
1 Kleineinsatzfahrzeug Türöffnung
1 Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Unterkunft

Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Abteilungen Weilimdorf, Birkach und Hedelfingen;
Atemschutzunterstützung durch die Abt. Botnang, Münster, Mülhausen, Obertürkheim, Wangen, Untertürkheim, Rotenberg, Zazenhausen;
Wachbesetzung der Feuerwache 3 durch die Abteilungen Münster, Untertürkheim und Wangen;
Einsatzverpflegung durch die Abteilung Logistik;

Kräfte Rettungsdienst:
1 Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
2 Notarzteinsatzfahrzeuge
4 Rettungswagen

Wohnhaus ausgebrannt

Verkehrsunfall mit LKW

Lage
Der Ladekran eines Lkw war aus ungeklärter Ursache nicht richtig eingefahren. Auf der B10/B27 Friedrichswahl bleibt der Ladekran an der darüber führenden Brücke hängen und stürzte daraufhin um. Auf das Stichwort „Umgestürzter Lkw“ rückten umgehend Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes aus, da die Lage zunächst völlig unklar war.

Maßnahmen
Der Rettungsdienst versorgte den Fahrer des Lkw, der mit einem Schock ins Krankenhaus transportiert wurde.
Da den umgestürzten Lkw nur noch das Brückengeländer hielt, war eine nicht einfache Bergung erforderlich. Ein Kranwageneinsatz war auf der Brücke nicht möglich, der Parkplatz eines Autohauses direkt daneben bot sich spontan an. Dann stellte die Feuerwehr fest, dass dieser Parkplatz über ein riesiges Regenwasserrückhaltebecken gebaut war. Fachleute des Tiefbauamtes mussten hinzugezogen werden, um sichere Aufstellplätze für die beiden eingesetzten Kranwagen der Feuerwehr zu identifizieren. Nachdem ein Abschleppunternehmer den Anhänger des Lkw weggezogen hatte, konnte die Feuerwehr den umgestürzten Lkw dann relativ zügig bergen. Da der umgestürzte Lkw aber direkt unter der Brücke lag, mussten beide Feuerwehrkräne dabei teilweise zentimetergenau arbeiten, zudem war ein sehr präzises Zusammenarbeiten der beiden Kräne der Berufsfeuerwehr mit der Seilwinde des Rüstwagens der Freiwilligen Feuerwehr erforderlich.
Nachdem der umgestürzte Lkw wieder auf seinen Rädern stand, musste das Hydrauliköl aus dem immer noch ausgefahrenen Ladekran abgelassen werden, um den Ladekran abzusenken. Sonst wäre der Lkw beim Abschleppen wieder an der nächsten Brücke hängenblieben.
Nach Ende des Feuerwehreinsatzes sind noch umfangreiche Reinigungsmaßnahmen durch die Straßenmeisterei notwendig, da große Mengen Hydrauliköl ausgetreten sind.

Kräfte Berufsfeuerwehr
Feuerwache 2: Rüstwagen-Umweltschutz Feuerwache 3: Direktionsdienst und Rüstzug Feuerwache 4: Löschzug Feuerwache 5: Feuerwehrkran und Abrollbehälter-Anschlagmittel

Vertreter Regierungspräsidium und Tiefbauamt
Die Feuerwehr zog Fachleute des Regierungspräsidiums hinzu, um die beschädigte Brücke zu begutachten. Aktuell stellten die Fachleute fest, das keine Nutzungsbeschränkungen angebracht sind. Die Brücke wird in den kommenden Wochen aber vorsichtshalber einer Sonderprüfung unterzogen.
Angeforderte Fachleute des Tiefbauamtes unterstützten die Feuerwehr dabei, um die Belastbarkeit des Untergrundes auf dem Firmenparkplatz (zur Abstützung der Feuerwehrkräne zur Bergung des LKW) bestimmen zu können.

Kräfte Freiwillige Feuerwehr
Abteilung Zazenhausen und Mühlhausen

Kräfte Rettungsdienst
1 Rettungswagen

Brand auf Betriebsgelände

Brand auf landwirtschaftlichem Anwesen Großtanklöschfahrzeuge im Einsatz

Lage
Aus noch ungeklärter Ursache kam es in einem Betriebsgebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens um kurz vor 07:00 Uhr zu einem Brand. In dem Gebäude, welches als Werkstatt, Garage und Lagerhalle genutzt wird, brannte dort gelagertes Brennholz. Die Rauchwolke war weithin sichtbar.
Aufgrund mehrerer Notrufe und der geschilderten Umstände wurden von der Integrierten Leitstelle Stuttgart umfangreiche Kräfte der Feuerwehr sowie der Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.

Maßnahmen
Von den ersteintreffenden Feuerwehrkräften wurden mehrere Löschrohre von Atemschutztrupps in den linken Hallenbereich vorgenommen. Weiter wurde eine Riegelstellung zur Verhinderung der Brandausbreitung in den rechten, unversehrten, Hallenteil gebildet. Im weiteren Einsatzverlauf wurden dann weitere Löschrohe im Außenangriff zur Brandbekämpfung vorgenommen. Insgesamt sind 7 Löschrohre und ein Wenderohr, über die Drehleiter, vorgenommen worden. Gefahren bestanden durch Gasflaschen, Dieseltanks und eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Brandobjekts. Zwei Großtanklöschfahrzeuge sicherten die Löschwasserversorgung, bis diese über zwei Schlauchleitungen gesichert war. Hierzu mussten Schläuche über mehrere hundert Meter Entfernung verlegt werden. Aufgrund der Rauchentwicklung wurden von der Feuerwehr Messungen im Umfeld der Brandstelle durchgeführt. Hierbei wurde keine Gefahr für die Bevölkerung festgestellt.

Kräfte Berufsfeuerwehr
Direktionsdienst, Löschzüge der Feuerwachen 3 und 4.
Sonderfahrzeuge der Feuerwachen 1, 2 und 4.

Kräfte Freiwillige Feuerwehr
Zur Brandbekämpfung, Verpflegung, Wasserförderung über lange Wegstrecken und zu Messungen wurden folgende Abteilungen eingesetzt:
Logistik, Zazenhausen, Mühlhausen, Hofen, Botnang, Stammheim, Rohracker.

Kräfte Rettungsdienst
Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, 1 Rettungswagen

Wasserversorgung 1

21.01.2017, 16:41 Uhr

Dachbrand, Mühlhausen, Hanfäcker

Lage:
Mehrere Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst (ILS) den Brand eines Daches mit starker Rauchentwicklung. Zwei Personen hätten sich auf einen Balkon geflüchtet.
Die ILS alarmierte daraufhin umgehend Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und des Medizinischen Rettungsdienstes.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte um 16:49 Uhr drang dichter Rauch aus dem Flachdach eines dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses. Die beiden Personen hatten das Gebäude bereits unverletzt verlassen. Aufgrund der abgeschiedenen Lage des Einsatzortes wurden weitere Fahrzeuge zur Sicherstellung der Wasserversorgung alarmiert.

Maßnahmen:
Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Da es sich um ein Blechdach handelte, musste dieses zur Brandbekämpfung aufwendig geöffnet werden. Hierbei kamen neben mehreren Trupps unter Atemschutz und drei Löschrohren auch zwei Drehleitern zum Einsatz. Erschwert wurden die kräftezehrenden und langwierigen Löscharbeiten zudem durch die extreme Kälte, die das Löschwasser gefrieren ließ.
Ein Teil der Blechverwahrung drohte abzustürzen und musste von der Feuerwehr gesichert und teilweise entfernt werden.
Bei Einbruch der Dunkelheit wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet.
Um 19:34 Uhr war der Einsatz beendet.

Personenschaden:
Keiner.

Sachschaden:
Wird noch ermittelt.

Kräfte Berufsfeuerwehr:
1 Löschzug Feuerwache 4
1 Hilfeleistungslöschfahrzeug Feuerwache 1

Kräfte Freiwillige Feuerwehr:
Abteilung Mühlhausen
Abteilung Münster
Wasserversorgungskomponente: Abteilungen Zazenhausen und Botnang

Kräfte Rettungsdienst:
1 Organisatorischer Leiter Rettungsdienst
2 Rettungswagen

Verkehrsunfall

Unfall mit Personenschaden auf der Bahnstrecke Untertürkheim – Kornwestheim.

Verkehrsunfall

Kollision zwischen Stadtbahn und PKW. Keine eingeklemmte Person. Kein Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr.