Absage unserer Sonnwendfeier

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

aufgrund der aktuellen Lage in der anhaltenden Pandemie sind wir dieses Jahr erneut gezwungen auch unsere Sonnwendfeier im Juni abzusagen. Die Zahlen sinken zwar, jedoch sind Veranstaltungen der Art und Größe unserer Sonnwendfeier noch nicht möglich.

Wir wünschen Ihnen und uns, dass wir alle gesund die nächsten Wochen und Monate überstehen.

Ihre

Freiwillige Feuerwehr-Abt. Zazenhausen

Absage der Hocketse 2021

Liebe Besucher unserer Homepage,

aufgrund der aktuellen Lage in der anhaltenden Pandemie sind wir dieses Jahr erneut gezwungen unsere Hocketse im Mai abzusagen. Aktuell haben wir noch die Hoffnung, dass unsere Sonnwendfeier dieses Jahr stattfinden kann, das kann aber erst entschieden werden, wenn absehbar ist, ob die Lage das zulassen wird oder nicht. Darüber werden wir dann gesondert informieren.

Wir wünschen Ihnen und uns, dass wir alle gesund die nächsten Wochen und Monate überstehen.

Ihre

Freiwillige Feuerwehr-Abt. Zazenhausen

Mutwillige Falschauslösung eines Feuermelders

Eine Familie, bei der es oftmals piept

Von Bernd Zeyer

Im Jahr 1959 trat Gerhard Jaiser in die Freiwillige Feuerwehr Zazenhausen ein und begründete damit eine Familientradition. Mittlerweile ist mit Urenkel Dominik Weller die vierte Generation Mitglied bei den Floriansjüngern.

Dominik Weller, Daniela Jaiser-Weller, Ralf Weller, Jürgen Jaiser und Gerhard Jaiser (von links) haben  unzählige Einsatzstunden absolviert. Die Familientradition begründete Gerhard Jaiser im Jahr 1959. Foto: /Bernd Zeyer
Dominik Weller, Daniela Jaiser-Weller, Ralf Weller, Jürgen Jaiser und Gerhard Jaiser (von links) haben unzählige Einsatzstunden absolviert. Die Familientradition begründete Gerhard Jaiser im Jahr 1959. Foto: /Bernd Zeyer

Zazenhausen – Wenn die Familie Jaiser beisammen sitzt, dann kann es sein, dass es gleich mehrfach piept. Das liegt nicht an nervigen Handys oder elektronischen Spielzeugen, sondern an kleinen Funkmeldern, die einige der Jaisers stets bei sich tragen. Viele Familienmitglieder sind nämlich bei der Freiwilligen Feuerwehr – mittlerweile in der vierten Generation. Begründet hatte diese Tradition Gerhard Jaiser. Er trat 1959 ein, feierte vor Kurzem seinen 90. Geburtstag und ist das älteste Mitglied der Wehr.

1959 wurde noch durch eine Dach-Sirene alarmiert

Wenn im Jahr 1959 die Feuerwehr alarmiert wurde, dann hat das ganz Zazenhausen mitbekommen. „Früher gab es eine Sirene auf dem Dach des Schulhauses“, erzählt Gerhard Jaiser. Diese sei „ordentlich laut“ gewesen. Dass er überhaupt bei den Floriansjüngern gelandet sei, habe an seinen Kumpels gelegen – die waren nämlich auch alle dabei. Noch gut erinnert sich der Senior an einen Scheunenbrand in der Zazenhäuser Ortsmitte in den 1960er Jahren. Zwar sei die Scheuer abgebrannt, die umliegenden Häuser habe man aber retten können. Ernsthaft verletzt wurde Gerhard Jaiser nie, seine Dienstauffassung darf durchaus als vorbildlich bezeichnet werden: Keinen einzigen Bundes- oder Landesfeuerwehrtag hat er in seiner aktiven Zeit versäumt, und auch auf allen Jahreshauptversammlungen ist er regelmäßig erschienen. Kein Wunder, dass Gerhard Jaiser mittlerweile Ehrenmitglied ist.

Wie der Vater, so der Sohn: Auch Jürgen Jaiser ist Ehrenmitglied. Seine Karriere begann er im Jahr 1973 in der Jugendwehr, vier Jahre später wechselte er zu den Aktiven. „Für mich war es fast schon Verpflichtung, aber auch eigener Wunsch und Wille“, beschreibt der heute 61-Jährige seine Motivation. 1978 wäre es freilich fast vorbei gewesen – mit der Feuerwehr und dem eigenen Leben: bei einem Hochwassereinsatz in Mühlhausen kam es zu einer sehr gefährlichen Situation. „Ich stand im Wasser, schaltete die Pumpe ein, dann ging bei mir das Licht aus“, erinnert er sich. Die Pumpe hatte einen Defekt, glücklicherweise kam Jaiser mit einem gehörigen Schreck davon. Ganz anders als ein Feuerwehrmann in Heilbronn. Der war an jenem Tag ebenfalls bei einem Hochwassereinsatz, benutzte eine Pumpe, die den selben Defekt hatte. Der Mann überlebte nicht. Jürgen Jaiser wachte später auf einer Liege wieder auf. „Als ein Kamerad mich anfasste, leuchtete seine Digitaluhr auf“, sagt er und grinst.

Das erste „Feuerwehrbaby“ Zazenhausens

Trotz dieses Erlebnisses ihres Vaters zog es auch Tochter Daniela zur Feuerwehr – als erstes weibliches Mitglied in Zazenhausen überhaupt. Sie war lange Jugendleiterin, ist ausgebildete Brandschutzerzieherin und ist bei der aktiven Wehr. „Ich bin von den Männern immer respektiert worden“, erzählt die 41-Jährige. Dumme Sprüche habe es nie gegeben, im Gegenteil: „Die Kameraden wollten und wollen mich immer beschützen.“ Ganz besonders ein Kamerad aus Lorch: Bei einem Feuerwehr-Zeltlager im August 2000 lernte sie Ralf Weller kennen und lieben – ihren heutigen Ehemann. Er zog nach Zazenhausen und wechselte von den Lorcher Floriansjüngern zu den Zazenhäusern. Bald darauf kam Sohn Dominik zur Welt. Als, so erzählen die beiden stolz, „Zazenhausens erstes Feuerwehrbaby“.

Ehefrau Daniela war gerade einige Tage mit dem neugeborenen Sohn aus der Klinik, da musste Ralf Weller zum Großbrand eines Möbelhauses in Mühlhausen ausrücken. „Man wird vorsichtiger“, beschreibt er heute seine damaligen Gedanken. Er war auch im Einsatz, als vor einigen Jahren zwei Jugendliche bei einem Verkehrsunfall in der Zazenhäuser Straße zu Tode kamen. Es kann durchaus passieren, dass Daniela und Ralf zusammen ausrücken. Ralf ist der Ranghöhere: „Ausnahmsweise muss ich dann auf meinen Mann hören“, erzählt Daniela Jaiser-Weller mit einem Augenzwinkern. Wenn die Eltern zu Einsätzen rannten, sah ihnen Sohn Dominik oftmals vom Balkon aus hinterher. Und da das Haus nur wenige Meter entfernt von der Wache liegt, konnte er auch beobachten, wie die Fahrzeuge sich auf den Weg machten. „Ich fand es schon immer cool, bei der Feuerwehr zu sein“, erzählt der heute 18-Jährige. Auch wenn er als Kind hin und wieder darunter leiden musste: „Es hieß, heute gehen wir ins Legoland, doch dann ging der Piepser los.“

Im Jahr 2010 trat Dominik als Gründungsmitglied in die Kindergruppe ein, dann kam er zur Jugendwehr und seit Jahresbeginn ist er bei den Aktiven. Noch wartet er auf seinen ersten Einsatz.

Fragt man Senior Gerhard Jaiser, welchen Rat er seinem Urenkel Dominik geben kann, dann sagt er: „Er soll immer wieder gesund vom Einsatz zurückkommen.“ Ein Satz, der sicherlich auch für alle anderen aus der Familie gelten kann.

Quelle: Stuttgarter Zeitung

Absage unserer Hocketse

Liebe Besucher unserer Homepage,

seit 1972 gibt es unsere Hocketse und wie so vieles in diesen Tagen, stehen wir vor einer noch nie dagewesenen Situation. Diese zwingt uns dazu, dass die Hocketse im Mai dieses Jahres nicht stattfinden kann. Wir müssen davon ausgehen, dass das Corona-Virus bis Mitte Mai noch nicht besiegt ist, sondern wir auf längere Zeit mit Einschränkungen in irgendeiner Art leben müssen.

Gerade in dieser Zeit wäre es sowohl verantwortungslos als auch ein völlig falsches Zeichen, wenn wir ein publikumswirksames Fest feiern würden. Wir wollen uns nicht mit dem Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen oder dem Fleckenfest in Zuffenhausen vergleichen, die ebenfalls nicht stattfinden können. Aber auch eine Veranstaltung in der Größe unserer Hocketse benötigt einen organisatorischen Vorlauf von einigen Wochen.

Mit der Entscheidung die Hocketse im Mai nicht durchzuführen, schützen wir sowohl die Bürgerinnen und Bürger, die wir gerne als Gäste erwartet hätten, als auch alle Mitwirkenden aus den Reihen der Feuerwehr. Und wir schaffen Planungssicherheit für alle Beteiligte. Unabhängig davon ist nicht davon auszugehen, dass wir eine Genehmigung seitens der Stadtverwaltung zur Nutzung des Feuerwehrhauses zu diesem Zweck erhalten würden, geschweige denn eine gaststättenrechtliche Genehmigung (Schankerlaubnis).

Ob es möglich sein wird, die Hocketse zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen, können wir aus jetziger Sicht noch nicht abschließend beurteilen. Wir werden das im Auge behalten und zu gegebener Zeit eine Entscheidung treffen.

Wir wünschen Ihnen und uns, dass wir alle gesund die nächsten Wochen und Monate überstehen.

Ihre

Freiwillige Feuerwehr-Abt. Zazenhausen

Stallion Shake Übung auf dem Gelände der Robinson Barracks am 21.09.2019

Am Samstag den 21.09.2019 nahmen wir mit unserem LF 8/6 an der Katrophenschutzübung der US Army Garrison Stuttgart, der so genannten Stallion Shake Übung, teil.

Alle teilnehmenden Einsatzkräfte versammelten sich um 8:00 Uhr auf dem Bereitstellungsraum. Dieser war das THW-Gelände des THW-Ortsverbandes Stuttgart. Von dort aus wurden die Einsatzkräfte in vier Wellen per Funk alarmiert.

Die erste Welle bestand aus dem Löschzug der Feuerwache 4 und einem RTW der Johanniter.

Kurz darauf wurde die zweite Welle bestehend aus dem diensthabenden Inspektionsdienst, welcher dann auch die Einsatzleitung übernahm, dem MTW, und dem HLF20 der FF Münster, dem LF 8/6 der FF Hofen und LF und einer DLK des U.S. Fire Departments alarmiert.

Als Nächstes wurde die für die medizinische Versorgung zuständige dritte Welle, bestehend aus Organisatorischem Leiter von den Johannitern, einem KTW von der DLRG und einem KTW des DRK dazugerufen. Als Letztes wurde dann die vierte Welle alarmiert, welcher neben uns der ELW der Kommunikationsgruppe, ein KTW der Malteser und ein KTW des DRK alarmiert.

Bei der Ankunft an der Einsatzstelle wurden wir zur Unterstützung des Kontingents bestehend aus dem MTW der FF Münster und dem LF8/6 der FF Hofen geschickt. Als Einsatzszenario wurde ein Brand in einem Mehrfamilienhaus nachgestellt. Der Angriffstrupp und der Wassertrupp gingen unter Atemschutz direkt zur Unterstützung, der sich bereits im Haus befindenden Trupps vor. Bei der Durchsuchung der Geschosse und des Kellers wurde festgestellt, dass sich keine Personen mehr in dem Gebäude befinden.

Darauf zogen sich der Angriffstrupp und der Wassertrupp aus dem Gebäude zurück und der Einsatz war beendet. Anschließend wurde das Fahrzeug wieder einsatzbereit gemacht.

Kurz darauf wurde das Kontingent zu einem Haus eine Parallelstraße weiter alarmiert. Auch hier war das Einsatzszenario ein brennendes Mehrfamilienhaus. Erneut gingen Angriffstrupp und Wassertrupp und Atemschutz in das Haus zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Sehr schnell kam dann die Meldung, dass sich keine Personen mehr im Haus befänden und die Gefahr durch das Feuer nicht mehr bestehe. Danach zogen sich die Trupps aus dem Haus zurück und alle Materialien wurden wieder im Fahrzeug verstaut.

Anschließend fand eine Nachbesprechung mit allen teilnehmenden Einsatzkräften statt. Hierbei lobten der neue Amtsleiter der Feuerwehr Stuttgart Herr Dr. Belge, sowie Angehörige des U.S. Fire Departments Stuttgart und der U.S. Army Garrison Stuttgart, das Vorgehen der beteiligten Einsatzkräfte.

Zuletzt gab es noch etwas Kleines zum Essen und es bot sich die Möglichkeit sich Abteilungs- und Organisationsübergreifend auszutauschen.

Danach ging es wieder zurück nach Hause.

Feuerwehrhocketse 11 + 12.05.2019

Am 11 + 12.05.2019 ist es wieder soweit – unsere Feuwehrhocketse steht vor der Tür.
Wir bieten ein reichhaltiges kulinarisches Angebot sowie ein unterhaltsames Rahmenprogramm.

Kommt vorbei!